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| Angela Merkel Foto: CDU/Laurence Chaperon |
In Ursula von der Leyens Haut möchte man jetzt nicht stecken. Wie die
Süddeutsche treffend analysiert, geht es für sie gerade um alles: Stimmt sie am Donnerstag gegen die Fraktionsdisziplin und für die Quote, ist es möglicherweise aus mit ihrer vielversprechenden Karriere. Stimmt sie gegen ihre Überzeugung gegen die Quote, "braucht sie sich bei den Frauen nicht mehr blicken lassen", so Robert Roßmann.
Leichter haben es da die weniger bekannten Figuren, "Hinterbänkler", wie man sie oft schimpft. Josef Göppel von der CSU zum Beispiel. "Lieber lasse ich mich von der Fraktionsführung schelten als von meiner Frau", sagte er gegenüber dem
Spiegel. Oder Sibylle Laurischk von der FDP. Sie will am Donnerstag ebenfalls für die Quote stimmen. "Mein Abstimmungsverhalten mag nicht ganz im Sinne der Koalition sein, aber ich bin es mir selbst schuldig."
Es wäre nun an der Zeit, dass Angela Merkel ein Machtwort spricht.